Waldkirch singt.
Stimme mit ein!
Offenes Weihnachtssingen vor dem Baum
Freitag, 4. Dezember, 20.15 Uhr

Ihr Kinderlein kommet
Ihr Kinderlein kommet
Ihr Kinderlein, kommet, o kommet doch all'!
Zur Krippe her kommet in Bethlehems Stall.
Und seht, was in dieser hochheiligen Nacht
der Vater im Himmel für Freude uns macht.
O seht in der Krippe, im nächtlichen Stall,
seht her bei des Lichtleins hellglänzendem Strahl
in reinlichen Windeln das himmlische Kind,
viel schöner und holder als Engel es sind.
Da liegt es, das Kindlein, auf Heu und auf Stroh;
Maria und Joseph betrachten es froh.
Die redlichen Hirten knie'n betend davor,
hoch oben schwebt jubelnd der Engelein Chor.
O beugt wie die Hirten anbetend die Knie,
erhebet die Hände und danket wie sie!
Stimmt freudig, ihr Kinder - wer wollt' sich nicht freu'n? -
stimmt freudig zum Jubel der Engel mit ein!
1808–1810 von dem katholischen Priester und Pädagogen
Christoph von Schmid gedichtet. Die heute bekannte Melodie stammt von
Johann Abraham Peter Schulz aus dem Jahr
1794.

Alle Jahre wieder
Alle Jahre wieder
Kommt das Christuskind
Auf die Erde nieder
Wo wir Menschen sind
Kehrt mit seinem Segen
Ein in jedes Haus
Geht auf allen Wegen
Mit uns ein und aus
Steht auch mir zur Seite
Still und unerkannt
Dass es treu mich leite
An der lieben Hand
Pfarrer und Dichter
Wilhelm Hey, der den Text
1837 verfasste. Die heute bekannteste Melodie dazu komponierte
Friedrich Silcher, veröffentlicht im Jahr
1842.

Kling Glöckchen, klingelingeling
Kling, Glöckchen, klingelingeling
Kling, Glöckchen, kling!
Lasst mich ein, ihr Kinder
Ist so kalt der Winter öffnet mir die Türen
Lasst mich nicht erfrieren!
Kling, Glöckchen, klingelingeling
Kling, Glöckchen, kling!
Kling, Glöckchen, klingelingeling
Kling, Glöckchen, kling!
Mädchen, hört, und Bübchen
Macht mir auf das Stübchen
Bring euch viele Gaben
Sollt euch dran erlaben
Kling, Glöckchen, klingelingeling
Kling, Glöckchen, kling!
Kling, Glöckchen, klingelingeling
Kling, Glöckchen, kling!
Hell erglühn die Kerzen
Öffnet mir die Herzen!
Will drin wohnen fröhlich
Frommes Kind, wie selig
Kling, Glöckchen, klingelingeling
Kling, Glöckchen, kling!
Kling, Glöckchen, klingelingeling
Kling, Glöckchen, kling!
Lehrer und Dichter Karl Enslin, der den Text 1854 unter dem Titel „Christkindchens Einlass“ veröffentlichte. Die Melodie geht auf eine Volksweise zurück und wurde von Komponisten wie Wilhelm Speyer und Benedikt Widmann bearbeitet.

Oh Tannenbaum
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
Wie grün sind deine Blätter!
Du grünst nicht nur zur Sommerzeit,
Nein, auch im Winter, wenn es schneit.
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
Wie grün sind deine Blätter!
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
Du kannst mir sehr gefallen!
Wie oft hat schon zur Winterszeit
Ein Baum von dir mich hoch erfreut!
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
Du kannst mir sehr gefallen!
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
Dein Kleid will mich was lehren:
Die Hoffnung und Beständigkeit
Gibt Mut und Kraft zu jeder Zeit!
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
Dein Kleid will mich was lehren
Melodie: nach dem Handwerkslied »Es lebe hoch«, vor
1799
Text: Strophe 1
August Zarnack (1777–1827) 1820; Strophe 2 und 3
Ernst Anschütz (1780–1861) 1824

Leise rieselt der Schnee
Leise rieselt der Schnee,
still und starr liegt der See,
weihnachtlich glänzet der Wald,
freue dich, Christkind kommt bald!
In den Herzen ist's warm,
Still schweigt Kummer und Harm,
Sorge des Lebens verhallt,
freue dich, Christkind kommt bald!
Bald ist heilige Nacht,
Chor der Engel erwacht,
hört nur, wie lieblich es schallt:
Freue sich, Christkind kommt bald!
Geschrieben
1895 von
Eduard Ebel.

Stille Nacht, heilige Nacht
Stille Nacht, heilige Nacht!
Alles schläft, einsam wacht
Nur das traute, hochheilige Paar.
Holder Knabe im lockigen Haar,
Schlaf in himmlischer Ruh,
Schlaf in himmlischer Ruh.
Stille Nacht, heilige Nacht!
Gottes Sohn, o wie lacht
Lieb aus deinem göttlichen Mund,
Da uns schlägt die rettende Stund,
Christ, in deiner Geburt,
Christ, in deiner Geburt.
Stille Nacht, Heilige Nacht!
Hirten erst kundgemacht,
Durch der Engel Halleluja.
Tönt es laut von fern und nah:
Christ, der Retter ist da,
Christ, der Retter ist da!
Joseph Mohr (Text, geschrieben 1816 in Mariapfarr) und Franz Xaver Gruber (Melodie, komponiert 1818 in Arnsdorf) geschaffen. Die Uraufführung fand am 24. Dezember 1818 bei der Christmette in der Nikolaus-Kirche in Oberndorf bei Salzburg statt.
Zum 5-jährigen Jubiläum
ein besonderes Erlebnis
Zum 5-jährigen Jubiläum laden wir euch zu einem besonderen Gemeinschaftserlebnis ein: Werdet selbst Teil des Singenden Weihnachtsbaums!
Im Anschluss an den Auftritt des Schwarzenbergschulchors stimmen wir unter der musikalischen Leitung von Bernd Zickgraf bekannte Weihnachtslieder an.
Ob jung oder alt, mit Chorerfahrung oder ohne: Alle sind willkommen!
Für rund 30 Minuten entsteht aus vielen einzelnen Stimmen ein großer Chor.
Gemeinsam bringen wir den Museumsplatz zum Klingen.







